Sieben Tipps und Tricks für den perfekten Schulweg!

Aller Anfang ist schwer, doch das muss gar nicht sein. Unbestritten: Der erste Gang zur neuen Schule ist nicht nur für die Erstklässler aufregend, sondern auch für die Eltern. Doch nach der Einschulung folgen die täglichen Schulwege die man bestreiten darf. Von zu Hause zur Schule und auch wieder zurück. Wir haben sieben Tipps und Tricks zusammengestellt, wie der Schulweg seinen Schrecken verliert.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen: Vor der Einschulung den zukünftigen Schulweg abgehen und somit üben, üben und nochmals üben. Was später in der Schule ebenfalls passieren wird: Durch die Wiederholung werden die Kinder sicherer. Die Eltern sollten dabei die Verkehrsregeln aktiv ansprechen und selbstverständlich auch einhalten.

Die Eltern als Vorbild! Selbst nutzt man den Zebrastreifen, bleibt bei Rot stehen und darf erst bei Grün gehen. Kinder sehen in Erwachsenen die Vorbilder, ahmen das Verhalten nach. Auch wenn man Umwege oder Zeitverlust in Kauf nehmen muss: Bleiben Sie (nicht nur auf dem Schulweg) ein Vorbild im Straßenverkehr.

Helikoptereltern? Nein! Aber am Anfang kann etwas Unterstützung nicht schaden. Gerade bei schwierigen Schulwegen sollten die Erstklässler zunächst noch begleitet werden. Anschließend kann man mit etwas Abstand sehen, ob die Kinder auch alles richtig machen. Eventuelle Fehler sollten aber nicht vor der Schule angesprochen werden, die können auch am Abend aufgearbeitet werden. Mit dem Auto zur Schule? Aber nicht komplett! Lassen Sie die Kinder ruhig morgens ein paar Meter laufen, den restlichen Weg vom Parkplatz zur Schule meistern die Kinder bald von ganz allein. Das fördert auch die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein.

Viele Wege führen nach Rom, doch nur einer sollte zur Schule führen. Bringen Sie Ihren Kindern bei, stets den gleichen Schulweg und keine abweichende Route zu nutzen. Ungeübte Verkehrssituationen bleiben somit aus, die Kinder können sich nicht verlaufen und falls doch mal etwas passieren sollte, können die Eltern die Route schneller abfahren / ablaufen. Durch die ständige Wiederholung des Schulweges wird das Kind mit der Zeit sicherer und meistert den Schulweg nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von ganz allein.

Eventualitäten meistern und besprechen: Was passiert, wenn das Kind sich verläuft? Was macht das Kind, wenn es zu spät zur Schule kommt? Was soll das Kind machen, wenn es getrödelt hat und den Schulbus verpasst. Sprechen Sie gezielte Handlungsanweisungen durch. Gibt es auf der Strecke eventuell Personen oder Geschäfte, an die sich das Kind wenden kann um Hilfe zu bekommen? Hinterlassen Sie auch die Telefonnummer im Tornister, damit sie stets erreicht werden können.

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Kinder sind Träumer, das ist auch etwas wunderbares, jedoch sind Kinder auf dem Schulweg in der Regel langsamer unterwegs, wenn dieser ohne die elternliche Begleitung erfolgt. Kommen noch andere Schulkameraden ins Spiel, dann verliert jedes Kind schnell das Zeitgefühl. Schicken Sie die Kinder deswegen rechtzeitig aus dem Haus und auf dem Schulweg, planen Sie Zeitpuffer ein, denn unter Zeitstress passieren – nicht nur auf dem Schulweg – schnell Fehler.

Nach dem Sommer, kommt der Herbst und der Winter. Gerade für die dunkle Jahreszeit, muss eine geeignete Bekleidung angeschafft werden. Diese darf bunt sein, reflektieren und natürlich auch vor Wind und Wetter schützen. Autofahrer sind gerade beim Übergang von Sommer auf Herbst und von Herbst auf Winter mit der eigenen Fahraufgabe beschäftigt, da sollten die Kinder frühzeitig im Straßenverkehr auffallen.

Mit dem Fahrrad zur Schule? Bitte erst nach der erfolgten Fahrradprüfung!